Erntekronenbindekurs des Arbeitskreises Volkstanz- und Brauchtumspflege
Auch in diesem Jahr werden im Landjugend-Bezirksverband Oberfranken wieder einige Erntekronen gebunden. Diese Kunststücke herzustellen, ist nicht einfach und erfordert viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Aus diesem Grund veranstaltete der Arbeitskreis Volkstanz und Brauchtumspflege in diesem Jahr wieder einen Erntekronenbindekurs.
Bevor es ans Binden ging, wurde sich erst einmal mit den verschiedenen Getreidesorten und ihren Eigenschaften beschäftigt. Dinkel, Roggen, Weizen, Hafer – allen gemein ist, die sorgsame Behandlung, dass die Ähren nicht abknicken. Nachdem wir uns mit dem Getreide vertraut gemacht hatten, ging es an die Bindetechniken. Ob stehen oder liegend gebunden wird, hat nämlich jeweils Vor- und Nachteile. Diese hat uns unsere Referentin, Verena Maisel, gut erklärt und auch am Gestell gezeigt. Nach der Theorie wurde es endlich praktisch. Mit Draht und Ähren bewaffnet übten wir am Gestell. Verena gab uns dabei hilfreiche Tipps, wie was zu halten, ist, um nicht Ausversehen den Daumen mit einzubinden. Besonders kritisch war sie, was die Sichtbarkeit des Drahtes betraf. Bei einer optimal gebundenen Krone ist der nämlich nicht zu sehen. Neben den vielen Handgriffen, die von mal zu mal besser wurden, gab es auch einen guten Austausch der Teilnehmenden. Der Einladung zum Bindekurs waren die Landjugend Görschnitz und die Landjugend Schirradorf gefolgt.
Möglich wurde der Kurs nicht nur, weil sich Verena Zeit genommen hat, sondern auch, weil die Landjugend Stockau- Lehen Getreide zur Verfügung stellte. Vielen Dank an alle Möglichmacher:innen!
