Zehn Tage voller Begegnungen, Diskussionen und neuer Perspektiven liegen hinter den 20 Teilnehmenden des deutsch-brasilianischen Junglandwirteaustauschs. Mit dabei waren neben mir, Thomas Fleischmann, auch Christoph Holz aus dem Landjugendverband Rheinhessenpfalz und Leon Ranscht aus Sachsen-Anhalt. Die jungen Menschen nutzen die Gelegenheit, Einblicke in die Landwirtschaft eines anderen Kontinents zu gewinnen und gleichzeitig die deutsche Perspektive einzubringen. Getroffen hat sich die Gruppe in Deutschland.
Schnell wurde deutlich: Trotz der großen geografischen Entfernung stehen junge Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland und Brasilien vor ähnlichen Herausforderungen. Der Austausch zeigte, wie wertvoll internationale Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die Weiterentwicklung der Landwirtschaft sind.
Neben den fachlichen Themen standen vor allem die persönlichen Begegnungen im Mittelpunkt. Über die zehn Tage hinweg wuchsen die Teilnehmenden eng zusammen. Aus anfänglichen Fremden wurden Freunde, die die gemeinsame Leidenschaft für Landwirtschaft verbindet.
Der Austausch hat dabei eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der deutsch-brasilianischen Wirtschaftskommission und der Arbeitsinitiative Agribusiness und Innovation wurde die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern vereinbart. Darauf aufbauend planen die beteiligten Partner die Einführung eines regelmäßigen Junglandwirteaustauschs.
