Rund 65 Landjugendliche aus ganz Oberfranken folgten Anfang November der Einladung zur Bezirksversammlung des Landjugend-Bezirksverbands Oberfranken. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der Ringe.
Im Mittelpunkt stand ein Rückblick der Bezirksvorstandschaft auf die vergangenen Monate und der Ausblick auf kommende Veranstaltungen. Das Bezirksvorstandsteam berichtete neben den zahlreichen Veranstaltungen der Arbeitskreise von den Besuchen bei den zehn Ortsgruppenjubiläen, die diesen Sommer stattfanden. Zudem wurde über anstehende Aktionen wie das Dartturnier, Bowling und die Grüne Woche informiert. Natürlich durften Infos zu Grainau, der BL und wichtigen Punkten der Vereinsarbeit, darunter Bestätigungen für ehrenamtliches Engagement, der Mitgliedermeldung und zum Spülmobil auch nicht fehlen.
Nach der Kassenprüfung und Entlastung der Vorstandschaft standen Ergänzungswahlen auf der Tagesordnung. Der frei gewordene Beisitzerposten wurde mit Andreas Thiem vom Ring Forchheim neu besetzt. Die Freude über einen Agrarier in den Vorstandsreihen ist besonders groß. Michael Kießling schied als Kassenprüfer aus, als Nachfolgerin wurde Chiara Hartmann gewählt.
Einen wichtigen Platz nahm das Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt ein. Die aktuell laufende Risiko- und Potenzialanalyse in Form einer Umfrage wurde durch Lena Goller vorgestellt. Sie bat die Anwesenden, die noch nicht angestimmt haben, sich an der Umfrage zu beteiligen und lobte in diesem Zusammenhang alle Ortsgruppen für die vorbildliche Nutzung der Awareness-Plakate. Als Hingucker gab es kleine Tischaufsteller mit dem Slogan „Nur Ja heißt Ja! Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ehrensache!“ Diese sollen demnächst als kleine Visitenkärtchen in Umlauf gebracht werden und Landjugendveranstaltungen noch sicherer und täterunfreundlicher machen.
Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die bereits angekündigte Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf der Tagesordnung. Nach einer Vorstellung der Beweggründe und einigen Nachfragen aus den Reihen der Ringe stimmte die Versammlung der Anpassung zu. Dank der zügigen Abarbeitung der Tagesordnung blieb abschließend noch Zeit für den Austausch über die Gebührenproblematik bei Festumzügen.
Alles in allem war es wieder ein reiches Austauschtreffen.
