Einblick in die Aufgaben des Bayerischen Finanz- und Heimatministers

  • 19. Februar 2019

Albert Füracker referierte bei der Jahreshauptversammlung des Rings junger Landwirte Neumarkt über seine Tätigkeitsbereiche im Bayerischen Staatsministerium.

Der aktuelle Bayerische Finanz- und Heimatminister, Albert Füracker, der selbst aus dem Landkreis Neumarkt stammt, berichtete bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zur Adelburg“ in Hollerstetten von seinen Zuständigkeiten im Bayerischen Kabinett. Seit März 2018 ist er in seinem Amt tätig. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Nürnberg. Außerdem leitet er die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Er betreut das Staatliche Hofbräuhaus in München, sowie die Staatliche Seenschifffahrt. Dazu gehören die Flotten auf dem Königssee, dem Starnberger See, dem Ammersee und dem Tegernsee. Außerdem ist er im Aufsichtsrat der Messe Nürnberg und der Messe München GmbH. Er verwaltet auch die Beteiligungen des Freistaats Bayern an der Bayern LB Holding AG.

Als praktizierender Landwirt gab er seinem Publikum noch einige Tipps mit auf den Weg: Landwirte müssten versuchen aus der defensiven Haltung herauszukommen und aktiv bei Themen mitreden, bevor diese von anderen Seiten aufgegriffen werden, um die Landwirtschaft zu kritisieren. „Man kann die Gesellschaft nicht ändern, man muss mit der Gesellschaft zurechtkommen, wie sie eben ist“, entgegnete Füracker auf die Stimmen aus dem Publikum, die mehrfach das mangelnde Wissen der Bevölkerung über landwirtschaftliche Themen und Produktionsbedingungen ansprachen. Er rief die Junglandwirte auf, sich politisch zu engagieren, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Er selbst habe als Gemeinderat begonnen sich politisch einzusetzen. Man müsse dafür sorgen, dass die eigenen Themen eine Rolle spielen und für Diskussionen gewappnet sein, so Füracker. Für besonders wichtig hält er die Teilnahme an Veranstaltungen anderer Vereine und Organisationen, die eine gegensätzliche Meinung vertreten. „Man muss auch mal dahingehen, wo es wehtut“, riet er und nannte als Beispiel Versammlungen des Bund Naturschutzes. Denn sich innerhalb des Berufszweiges Recht zu geben, hielt er zwar für wichtig und motivierend, aber nicht ausreichend. Denn die eigenen Argumente sollten ja auch nach außen getragen werden.

Im weiteren Verlauf des Abends folgte die Berichterstattung des ersten Vorsitzenden, Stefan Maget. Besondere Höhepunkte im Vereinsjahr waren unter anderem die Übergabe der Erntekrone an das Bayerische Staatsministerium. Außerdem besuchten sie die Kalendergirlparty in Neuenmarkt und hielten einen Weihnachtsstammtisch zusammen mit den Jungzüchtern ab. Danach berichtete Maximilian Pfeiffer über die finanziellen Entwicklungen des Vereins. Im Anschluss wählten die anwesenden Mitglieder für die kommenden zwei Jahre eine neue Vorstandschaft. Änderungen gab es dabei im Führungsteam nicht viele, Stefan Maget bleibt weiterhin an der Vereinsspitze. Lediglich zwei Beisitzer kamen neu hinzu. Matthias Lerzer und Christopher Graf unterstützen das Team nun anstelle von Florian Merz und Florian Götz.

Kategorien: Bezirke Oberpfalz

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