Sicherheit wird groß geschrieben

  • 5. März 2018

24 Vorstände aus mittelfränkischen Landjugendgruppen trafen sich Donnerstag, den 1. März 2018, in Ipsheim-Kaubenheim unter dem Motto „Sicherheit bei Landjugend(groß)veranstaltungen“, um sich für zukünftige Vereinsfeiern weiter zu qualifizieren. In ihren Begrüßungsworten stellte Bezirksvorsitzende Stefanie Greul (BJB Gutzberg-Großweismannsdorf) die Bedeutung des Themas heraus: „Wir sind als Landjugendgruppen bei vielen Feierlichkeiten als Veranstalter aktiv. Dies bedeutet für uns als Ehrenamtliche, dass wir verantwortungsbewusst handeln und mit Weitsicht bei Planung und Durchführung agieren, um die Sicherheit aller Gäste zu gewährleisten.“

Mit Manuel Weiskopf von der Firma s-cape aus Ingolstadt konnten die Landjugendlichen dazu einen absoluten Experten in den Räumlichkeiten der Landjugend Berolzheim-Kaubenheim begrüßen. Der Sicherheitsfachmann für Versammlungsstätten ging zunächst auf die bayerische Versammlungsstättenverordnung ein und definierte die unterschiedlichen Anwendungsbereiche, die in der Regel nicht für Räume, die dem Gottesdienst gewidmet sind, Unterrichtsräume in allgemein- und berufsbildenden Schulen, Ausstellungsräume in Museen und Fliegende Bauten gelten. Zudem erläuterte er den Unterschied zwischen Betreiber und Veranstalter und deren Zuständigkeiten bei Feierlichkeiten in festen Räumlichkeiten.

„Es gibt fünf Phasen der Veranstaltung“, stellte er im Anschluss den jungen Führungskräften vor. Wenn die fünf Phasen Planung, Aufbau, Durchführung, Abbau und Nachbereitung sorgfältig vorbereitet und dokumentiert seien, dann stehe einer erfolgreichen Veranstaltung nichts im Wege und Folgeveranstaltungen seien wesentlich einfacher zu bewältigen, so der Veranstaltungsprofi.

Der Veranstalter müsse „Fehler finden und beheben“. Dies müsse durch „regelmäßige Rundgänge“ und eine „sichergestellte Kommunikation“ gewährleistet werden. Dabei gelten Mobiltelefone nicht als adäquates Kommunikationsmittel bei Veranstaltungen, berichtete Weiskopf von Fehlern aus seiner praktischen Beratererfahrung. Zudem empfahl er immer zum Abschluss einer Veranstalterhaftpflichtversicherung, um auf der sicheren Seite zu sein.

Stefanie Greul bedankte sich im Namen aller anwesenden Ehrenamtlichen für die kurzweiligen 120 Minuten: „Wir haben wichtigen Input für unsere Landjugendveranstaltungen erhalten und freuen uns über die gute Resonanz, die unser Referent erhalten hat.“

  

Bilderreihe vom Selbstversuch: Ab wann ist auf 2 qm kein Durchkommen mehr?

 

Kategorien: Beitrag Region left Bezirke Mittelfranken

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